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Revisionsraten von Hüftprothesen mit „as cast“ Metall-Metallgleitpaarungen in Abhängigkeit von deren Größe und dem Geschlecht der Patienten
Ardame, Fabian

HaupttitelRevisionsraten von Hüftprothesen mit „as cast“ Metall-Metallgleitpaarungen in Abhängigkeit von deren Größe und dem Geschlecht der Patienten
TitelvarianteRevision rates of hip prostheses with "as cast" metal-on-metal pairings in relation to their size and gender of the patients
AutorArdame, Fabian
Geburtsort: Berlin
GutachterN.N
weitere GutachterN.N
Freie Schlagwörterhip replacement; Birmingham Hip Resurfacing; outcome; gender; head size; cup inclination; metal on metall
DDC610 Medizin und Gesundheit
ZusammenfassungIn der Behandlung der fortgeschrittenen, primären und sekundären Hüftgelenksarthrose stellt, nach Ausschöpfung aller konservativen und gelenkerhaltenden operativen Therapiemöglichkeiten, der endoprothetische Gelenkersatz die Methode der Wahl dar. Ende der 1980er Jahre kombinierte McMinn den gescheiterten Oberflächenersatz mit der verlassenen Metall-Metallgleitpaarung bei Hüftprothesen durch Ersatz der Polyethylenpfanne beim Oberflächenersatz durch eine Metallpfanne sowie durch die Einführung einer hohen Präzision in der Fertigung der Metallkomponenten. Diese Kombination von zwei erfolglosen Hüftprothesen führte zum Metall-Metall-Oberflächenersatz, dem Birmingham Hip Resurfacing (BHR).
Ziel war es, für junge Patienten eine knochensparende Prothese mit guten Rückzugmöglichkeiten zu entwickeln, um mindestens 10 Jahre bis zur Implantation einer Totalendoprothese zu überbrücken und so einen häufig aufwendigen und oft nicht erfolgreichen Prothesenwechsel zu vermeiden.
In der vorliegenden Studie wurden die klinischen Ergebnisse und die Revisionsrate von Oberflächenersatz-Prothesen mit „as cast“ Metall-Metallgleitpaarung in Abhängigkeit von deren Größe untersucht. Der Studienfokus lag dabei auf der Prüfung der Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Patienten, um die Indikationsstellung für Frauen zu verbessern und die Nutzen-Risiko-Bewertung entsprechend anzupassen. Hierzu wurde eine retrospektive klinische Studie auf Basis von Nachuntersuchungen von insgesamt 1.065 Oberflächenersatz-Prothesen bei 934 Patienten durchgeführt. Weibliche Patienten zeigten jedoch schlechtere Score-Ergebnisse als männliche. Die Revisionsrate betrug in unseren Fällen insgesamt 6%, wobei der Anteil der Patientinnen mit 9,9% deutlich höher war. Eine erhöhte Revisionsrate ließ sich auch, unabhängig vom Geschlecht, bei kleineren Komponentengrößen nachweisen. Unsere Untersuchungen zeigen, dass der Oberflächenersatz mit der BHR auch heute noch eine erfolgversprechende Methode ist, wenn die richtige Prothese bei dem geeigneten Patienten (d.h. bei korrekter Indikationsstellung) sachgerecht implantiert wird. Bei Mängeln der Indikationsstellung erhöht sich die Revisionsrate. Höhere Komplikationsraten sind in den ersten Jahren der Anwendung auch durch fehlende Operationsroutine bedingt, die bei der neuen, anspruchsvollen Operationstechnik erst entwickelt werden muss
Dokumente
PDF-Datei von FUDISS_thesis_000000103475
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Fachbereich/EinrichtungMedizinische Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin
Erscheinungsjahr2017
Dokumententyp/-SammlungenDissertation
Medientyp/FormatText
SpracheDeutsch
Rechte Nutzungsbedingungen
Tag der Disputation10.03.2017
Erstellt am24.02.2017 - 11:25:29
Letzte Änderung24.02.2017 - 11:26:40
 
Statische URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000103475
URNurn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000103475-6
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