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Objekt-Metadaten
| Einfluss des Lötens bzw. Laserschweißens auf die Verbundfestigkeit von Metall-Keramik-Systemen Simon, Nicolas |
| Haupttitel | Einfluss des Lötens bzw. Laserschweißens auf die Verbundfestigkeit von Metall-Keramik-Systemen |
| Titelvariante | Influence of soldering or laser welding on the bond strength of metal-ceramic alloys |
| Autor | Simon, Nicolas
Geburtsort: Berlin |
| Gutachter | Priv.-Doz. Dr. R. Strietzel |
| weitere Gutachter | Prof. Dr. K. Böning Prof. Dr. J. M. Setz |
| Freie Schlagwörter | non-precious alloys, soldering, brazing,laser welding,bond strength,metal ceramic alloys,sandblasting, three-point bending test |
| DDC | 610 Medizin und Gesundheit |
| Zusammenfassung | Das Ziel dieser Arbeit war es, experimentell zu untersuchen, welchen Einfluss das Löten bzw. Laserschweißen auf die Scher-Verbundfestigkeit von Metall-Keramik-Systemen hat. Zur Anwendung kamen die EMF-Legierungen Wirobond® 280, Wirobond® LFC und Wirocer® plus, die Verblendkeramiken Omega 900® bzw. Response® sowie entsprechende Lote bzw. Schweißzusatzstoffe. 189 Prüfkörper wurden entsprechend DIN EN ISO 9693 angefertigt. Dies ergab aus drei Legierungen jeweils acht Serien mit wiederum jeweils sieben Prüfkörpern. Die Gerüste der ersten drei Serien blieben ungefügt: als Referenz, Gerüst nicht abgestrahlt bzw. Gerüst nicht gefräst. Drei weitere Serien wurden gelötet: nach Arbeitsanweisung, Lot verschmiert und mit Flussmittel kontaminiert bzw. nur Lot verschmiert. Die letzten drei Serien wurden lasergeschweißt: nach Arbeitsanweisung, Schweißraupe belassen, Schweißzusatzstoff überschüssig. Gefügt wurde vor dem keramischen Verblenden. Die Ermittlung der Verbundfestigkeit erfolgte durch den Dreipunkt-Biegeverbundtest nach SCHWICKERATH. Im Anschluss wurden ausgesuchte Prüfkörper in der Aufsicht hinsichtlich ihres Bedeckungsgrades und im seitlichen Anschliff bezüglich des Bruchlinienverlaufs und eventueller Unregelmäßigkeiten untersucht. Fast ausnahmslos zeigte sich, dass die simulierten Fügetechniken keinen signifikanten Einfluss auf die Verbundfestigkeit haben. Bei den gelöteten Serien führte die Kontamination mit Flussmittel nicht zu niedrigeren Haftfestigkeiten, was aber im Versuchsaufbau begründet zu liegen scheint. Ebenso wurde die Verbundfestigkeit durch das flächige Verschmieren von Lot nicht erniedrigt. Da Lote andere WAK und E-Moduln als die Basislegierungen besitzen, haben sich die geprüften Werkstoff-Kombinationen als günstig für den Verbund erwiesen. Das Laserschweißen der Gerüste ergab keine veränderten Haftfestigkeiten, mit Ausnahme von der überschüssigen Anwendung von einem Schweißzusatzstoff, der einen ungeeigneten WAK besaß. Überwiegend signifikant niedrige Werte weisen hingegen die Serien auf, bei denen die Gerüste vor dem Verblenden nicht abgestrahlt wurden. Die Untersuchung der Bruchflächen ergab hauptsächlich gemischt adhäsiv-kohäsive Brüche. Auf nicht abgestrahlten Oberflächen war das Bruchmuster adhäsiv, die kontaminierten Serien wiesen durch Flussmittel infiltrierte Keramik-Reste auf. Von der Seite betrachtet wurden bezüglich der gefügten Serien keine abweichenden Bruchlinienverläufe oder Unregelmäßigkeiten festgestellt, mit Ausnahme der Flussmittel-Reste. Eine generelle Korrelation zwischen der Höhe der Verbundfestigkeit und den oberflächlichen Keramik-Resten bzw. den Bruchlinien-Verläufen konnte hinsichtlich der gefügten Serien nicht gefunden werden. |
| Dokumente |
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| Fachbereich/Einrichtung | Medizinische Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin |
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| Dokumententyp/-Sammlungen | Dissertation |
| Medientyp/Format | Text |
| Sprache | Deutsch |
| Rechte | Nutzungsbedingungen |
| Tag der Disputation | 16.05.2010 |
| Erstellt am | 06.04.2010 - 08:05:26 |
| Letzte Änderung | 17.05.2010 - 10:29:10 |
| Statische URL | http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000016677 |
| URN | urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000016677-1 |
| Zugriffsstatistik | |
| E-Mail-Adresse | nicolas.simon@email.de |








