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Objekt-Metadaten

Endstation Mexiko
Hosfeld, Elke (geb. Bähre)

HaupttitelEndstation Mexiko
TitelzusatzRebellion und Regression im Werk von D. H. Lawrence
TitelvarianteEnd of the line - Mexico
Zusatz zur TitelvarianteRebellion and regression in the work of D. H. Lawrence
AutorHosfeld, Elke (geb. Bähre)
Geburtsort: Hannover
GutachterProf. Dr. Dr. Russell West-Pavlov
weitere GutachterProf. Dr. Andrew James Johnston
Freie SchlagwörterD. H. Lawrence; rebellion; regression
DDC823 Englische Erzählprosa
ZusammenfassungSeit der Zeit, als die industrielle Revolution England von Grund auf veränderte, schrieben Schriftsteller über das angespannte Verhältnis von Zivilisation und Natur. Die Hässlichkeit, die sich über die Erde verbreitete, und die Ketten, die dem Individuum im Dienst des Ethos der Produktivität oder der Allmacht des Geldes angelegt wurden, haben Englands Literatur des 19. Jahrhunderts, wie z.B. Charles Dickens, aber auch den ungewöhnlichen Autor des 20. Jahrhunderts, David Herbert Lawrence, beschäftigt.
Die vorliegende Untersuchung betrachtet den „Werkstattstil“ (Anthony Burgess in Flame Into Being. The Life and Work of D.H. Lawrence) und die Erzählweise von D.H. Lawrence an ausgewählten Beispielen und zeigt, wie dieser Dichter die Irrationalität der industriellen Vernunft, die dem Fortschrittsglauben innewohnt, freilegte, die Dialektik der Aufklärung dramatisierte, und wie er, besonders in seinen späten Werken, bis an die Grenze eines Rückfalls in die Barbarei gegangen ist. Dieser Umschlag von Zivilisationskritik in „natürliche“ Barbarei, Rebellion in Regression, kann aber die Bedeutung des Gesamtwerks von D.H. Lawrence nicht verringern; die Anziehungskraft seiner Literatur für so viele Menschen besteht vor allem darin, unvergesslich dargestellt zu haben, dass die gewaltigen Potentiale der industriellen Revolution und die befreiende Vernunft tödliche Waffen sind, wenn sie nicht entschärft und gezähmt werden – und das ist gerade in der heutigen Zeit die Überlebensfrage der Zivilisation und der globalisierten Welt. Lawrence hat für uns in Erinnerung gerufen und aufbewahrt, was Natur und menschliche (physische) Natur bedeuten, er hat den Sinn für die Farben und das Licht eines Augenblicks – und die Wesentlichkeit der sexuellen Liebe – wachgerufen.
Methodologisch vor allem dem „close reading“ verpflichtet, versucht diese Arbeit, im Kontext der Weltanschauung von D.H. Lawrence eine Darstellung und Kritik der Erzählform und des Stils dieses Schriftstellers zu leisten.
Untersucht wird die helle und die dunkle Seite von Lawrence im Zusammenhang mit der Frage, was das starke weltanschauliche Engagement des Autors für seine Erzählweise bedeutet, zum Beispiel für den Dialog und die Erlebte Rede in The Plumed Serpent und Lady Chatterley’s Lover.
Das erste Kapitel widmet sich der erotischen Kathedrale von Lincoln in dem Roman „The Rainbow, im 2. Kapitel werden die Tempel des Fortschritts in „Women in Love“ beleuchtet. Der Roman „The Plumed Serpent“ , in dem die Lockrufe der Vergangenheit den Sieg davontragen, wird im Kontext der Topoi der Moderne von Dickens zu Lawrence analysiert. Und am Ende zeigt die Untersuchung der Bauformen des Erzählens in „Lady Chatterley`s Lover“, besonders anhand der Erlebten Rede und des Gesprächs, dass es auch zu ästhetischen Problemen führen kann, wenn ein Autor stark von Ideen beherrscht wird.
Dokumente
pdf-Datei
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SeitenzahlIX, 187 S.
Fachbereich/EinrichtungFB Philosophie und Geisteswissenschaften
Erscheinungsjahr2010
Dokumententyp/-SammlungenDissertation
Medientyp/FormatText
SpracheDeutsch
Rechte Nutzungsbedingungen
Tag der Disputation12.02.2010
Erstellt am19.03.2010 - 14:18:15
Letzte Änderung29.04.2010 - 08:50:55
 
Statische URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000016336
URNurn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000016336-8
Zugriffsstatistik
E-Mail-Adresseelke.hosfeld@gmx.org
 

 
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Stand: 28.02.2010

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