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Objekt-Metadaten
| Einfluss von Statinen auf Beta-1-Integrin-vermittelte Zell-Matrix-Interaktion zwischen vaskulären glatten Muskelzellen und Kollagen I Bokemeyer, Johanna |
| Haupttitel | Einfluss von Statinen auf Beta-1-Integrin-vermittelte Zell-Matrix-Interaktion zwischen vaskulären glatten Muskelzellen und Kollagen I |
| Titelvariante | Influence of statins on beta 1-integrin mediated interaction between vascular smooth muscle cells and collagen I |
| Autor | Bokemeyer, Johanna
Geburtsort: Göttingen |
| Gutachter | Prof. Dr. med. K. Graf |
| weitere Gutachter | Prof. Dr. med. W. Haverkamp Prof. Dr. rer. nat. H. Morawietz |
| DDC | 610 Medizin und Gesundheit |
| Zusammenfassung | HMG-CoA-Reduktasehemmer spielen eine entscheidende Rolle in der kardiovaskulären Primär- und Sekundärprävention. Neben der Senkung des LDL-Cholesterols ist der positive Effekt der Therapie mit HMG-CoA-Reduktasehemmern auf steroidunabhängige Faktoren, insbesondere auf die verminderte Bildung von Isoprenoiden, zurückzuführen. Hierdurch lassen sich zahlreiche protektive, direkte vaskuläre Effekte, unter anderem auf glatte Gefäßmuskelzellen begründen, die zu einer Verminderung der Migration und Proliferation dieser Zellen in der Gefäßintima und zu einer erhöhten Plaquestabilität beitragen. In der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass die HMG-CoA Reduktasehemmer Atorvastatin und Pravastatin die Adhäsion humaner, glatter Gefäßmuskelzellen (HSMCs) und aortaler glatter Gefäßmuskelzellen von Ratten (RASMCs) an Kollagen I, einem Hauptbestandteil der extrazellulären Matrix in Gefäßwänden, durch eine vermehrte Expression von [alpha]2[beta]1-Integrin-Rezeptoren verstärken. Die [alpha]2[beta]1-Integrine der glatten Gefäßmuskelzellen sind als die wichtigsten Rezeptoren für Kollagen I bekannt. Eine Stimulation der Zellen mit Atorvastatin (0,1 µM) führte bis zur Verdopplung der Adhäsion humaner glatter Gefäßmuskelzellen an Kollagen I (p < 0,01), Pravastatin verstärkte die Adhäsion bis zu 1,8-fach (p < 0,01) nach einer Stimulationsdauer von mindestens 24 Stunden. Die Zugabe von Mevalonat oder dem Isoprenoid Geranyl-Geraniol verhinderte den statininduzierten Effekt auf die glatten Gefäßmuskelzellen, sodass als Ursache der beobachteten Adhäsionszunahme eine Abhängigkeit von der verminderten Isoprenoidbiosynthese und einer hierdurch verursachten Inaktivierung der isoprenoidabhängigen Rho-GTPasen anzunehmen ist. Durchflusszytometrische Untersuchungen erbrachten den Nachweis einer gesteigerten Expression von [alpha]2- und [beta]1-Integrinen nach Vorbehandlung der Zellen mit Atorvastatin (0,1 µM) für 24 bzw. 48 Stunden. Die PCR-Analysen zeigten, dass Atorvastatin den Gehalt an [beta]1-Integrin-mRNA nach 16- und nach 24-stündiger Stimulationsdauer signifikant ansteigen ließ. Der Effekt war reversibel nach Zugabe von Mevalonat. Weiterhin hemmten Atorvastatin und Pravastatin die PDGF-induzierte Migration humaner glatter Gefäßmuskelzellen auf Kollagen I. Im Gegensatz dazu verdoppelte die Inhibition von [beta]1-Integrinen mit dem spezifischen Antikörper P5D2 die Migrationsrate der Zellen nahezu. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass die HMG-CoA-Reduktasehemmer Atorvastatin und Pravastatin die Interaktion glatter Gefäßmuskelzellen mit dem extrazellulären Matrixprotein Kollagen I durch eine Induktion der [alpha]2[beta]1-Integrine verstärken und dass dieser Prozess von einer Inaktivierung der Rho-GTPasen abhängig ist. |
| Dokumente |
Dataobject from FUDISS_thesis_000000011965
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| Fachbereich/Einrichtung | Medizinische Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin |
| Erscheinungsjahr | 2009 |
| Dokumententyp/-Sammlungen | Dissertation |
| Medientyp/Format | Text |
| Sprache | Deutsch |
| Rechte | Nutzungsbedingungen |
| Tag der Disputation | 18.09.2009 |
| Erstellt am | 04.08.2009 - 08:05:55 |
| Letzte Änderung | 19.02.2010 - 12:08:58 |
| Statische URL | http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000011965 |
| URN | urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000011965-5 |
| Zugriffsstatistik | |
| E-Mail-Adresse | johanna.bokemeyer@charite.de |








