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Objekt-Metadaten
| Stimmen, Mitmenschen und Selbstaspekte Puchert, Frank |
| Haupttitel | Stimmen, Mitmenschen und Selbstaspekte |
| Titelzusatz | Eine Untersuchung chronisch akustisch halluzinierender schizophrener Patienten und Patientinnen mit dem Repertory Grid Test |
| Titelvariante | Voices, Fellows and Self-Aspects |
| Zusatz zur Titelvariante | An Examination of chronique acustic hallucinating Schizophrenics by Repertory Grid Technique |
| Autor | Puchert, Frank
Geburtsort: Bielefeld, Deutschland |
| Gutachter | Professor Dr. Andreas Heinz |
| weitere Gutachter | Professor Dr. Hans-Christian Deter Professor Dr. Harald Freyberger |
| Freie Schlagwörter | hallucinations repertory grid schizophrenia constructivism social psychiatry |
| DDC | 610 Medizin und Gesundheit |
| Zusammenfassung | 21 schizophrene Patienten und Patientinnen wurden über die halluzinierte Stimme interviewt, bei 17 konnte eine Zweitinterview durchgeführt werden. Hypothesen: 1. Stimmenhören hat eine psychische Funktion. 2. Stimmenhören hat einen relativ konstanten Inhalt und eine relativ konstante formale Struktur. 3. Betroffene haben eine persönliche Beziehung zu ihren Stimmen. Methode: Ein speziell für diese Fragestellung entwickelter Repertory Grid Test. Ergebnisse: Halluzinierende Männer beschreiben die Stimme seltener als Frauen differenziert. Den Stimmen kommt eine überdurchschnittliche Aufmerksamkeit zu. Bei an sich großer Streuung der kognitiven Komplexität zwischen den Probanden geht eine große Aufmerksamkeit für das Stimmen-Element mit einer großen kognitiven Strukturiertheit einher. Das Stimmen-Element liegt distanziert zu anderen. Indifferent anderen liegen oft Elemente, die über ihre soziale Rolle definiert sind. Diskussion: Eine psychische Funktion der Stimme könnte darin liegen, die gedankliche Zerfahrenheit zu verringern, darüber hinaus könnte eine inhaltliche Funktion der Stimme in der Festschreibung einer moralischen Orientierung liegen sowie darin, dass zentrale Selbstaspekte substituierend werden. Die zweite Hypothese, dass ein konstanter Inhalt und eine konstante Struktur vorliegt, wird belegt. Dass eine persönliche Beziehung zur halluzinierten Stimme besteht (3. Hypothese), wird insoweit bestätigt, als diese mit den gleichen Eigenschaften charakterisiert werden kann wie Mitmenschen und Selbst-Aspekte. Allerdings ist im Durchschnitt die halluzinierte Stimme anderen Elementen unähnlich. |
| Dokumente |
FUDISS_derivate_000000003718
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| Fachbereich/Einrichtung | Medizinische Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin |
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Dokumententyp/-Sammlungen | Dissertation |
| Medientyp/Format | Text |
| Sprache | Deutsch |
| Rechte | Nutzungsbedingungen |
| Tag der Disputation | 01.06.2008 |
| Erstellt am | 20.01.2008 - 00:00:00 |
| Letzte Änderung | 19.02.2010 - 12:47:36 |
| Alte Darwin URL | http://www.diss.fu-berlin.de/2008/68/ |
| Statische URL | http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000003718 |
| URN | urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000003718-8 |
| Zugriffsstatistik | |







