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Objekt-Metadaten
| Evaluation and Validation of Reconstructed Human Skin Models as Alternatives to Animal Tests in Regulatory Toxicology Kandarova, Helena |
| Main title | Evaluation and Validation of Reconstructed Human Skin Models as Alternatives to Animal Tests in Regulatory Toxicology |
| Title variations | Bewertung und Validierung dreidimensionaler rekonstruierter Modelle der menschlichen Haut als Ersatzmethoden zu Tierversuchen in der Sicherheitstoxikologie |
| Author(s) | Kandarova, Helena
Place of birth: Prague, Czech Republic |
| 1. Referee | Prof. Dr. Monika Schäfer-Korting |
| Further Referee(s) | Prof. Dr. Manfred Kietzmann |
| Keywords | Reconstructed Human Skin Models, Skin Irritation, Skin Corrosion, Phototoxicity, In Vitro, Validation, |
| Classification (DDC) | 570 Life sciences |
| Summary | Rekonstruierte menschliche Hautmodelle gehören zu den vielversprechenden In-vitro Systemen, welche ein großes Potential für den Ersatz von Tierversuchen zur Feststellung topischer Toxizität besitzen. Für eine breitere Anwendung bei der Klärung sicherheitstoxikologischer Fragestellungen eignen sich jedoch lediglich standardisierte und kommerziell erhältliche Modelle reproduzierbarer Qualität. Zudem müssen solche Testsysteme einen Validierungsprozess durchlaufen haben, um behördliche Akzeptanz zu erlangen. Die Ergebnisse dieser Dissertation zeigen, dass die drei künstlichen Hautmodelle EpiDerm, EPISKIN und SkinEthic die geforderten Standards der OECD Richtlinie 431 erfüllen. Dennoch mussten die individuellen Besonderheiten einzelner Modelle während der Methodenentwicklung und -validierung berücksichtigt werden. Neben verschiedenen technischen Einzelheiten waren Unterschiede in der Empfindlichkeit bei den Reaktionen auf verschiedene chemische Stoffgruppen, wie Tenside, verdünnte Säuren und flüchtige Substanzen, zu beachten. Die Art der Anwendung musste für jede Methode klar definiert sein. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit war die Prüfung der beiden Hautmodelle SkinEthic und EST-1000 auf ihre Eignung zur Untersuchung des ätzenden Potentials von Industriechemikalien. Festgelegten Kriterien zur Validierung folgend wurde das Hautmodell SkinEthic einem Ringversuch unter Beteiligung dreier Laboratorien unterzogen. Die Ergebnisse zeigten eine sehr gute Übereinstimmung mit den zuvor validierten Modellen EpiDerm und EPISKIN sowie dem TER-Test; die Klassifizierungen entsprachen der OECD Richtlinie 431. Diese Ergebnisse werden zur Zeit vom wissenschaftlichen Beirat der ECVAM (ESAC) beurteilt. Obwohl das Modell EST-1000 vergleichbare Ergebnisse zum Modell SkinEthic gezeigt hat, muss die Testvariabilität noch in einem Interlaborvergleich festgestellt und beurteilt werden. Ein weiteres Thema dieser Dissertation war die Optimierung eines Protokolls für die Verwendung des EpiDerm-Modelis in einer ECVAM-Validierungsstudie zur Bestimmung des hautreizenden Potentials in vitro. Gemäß des Konzepts zur Erstellung eines Protokolls, welches das Ziel der gemeinsamen Anwendung bei unterschiedlichen Modellen verfolgt ("Common Protocol Concept"), wurde das Protokoll zur Feststellung der Hautreizung des Modells EPISKIN (Portes et al., 2002, und Cotovio et al., 2005) als Grundlage für das Modell EpiDerm verwendet. Die Untersuchung erbrachte eine gute Vergleichbarkeit beider Modelle. Ferner konnte dieses Protokoll für das Modell SkinEthic angewendet werden. Zur Zeit befinden sich die Protokolle zu den Modellen EpiDerm und EPISKIN in einer ECVAM-Validierungsstudie. Eine zusätzliche "Catch-Up"-Studie für das Modell SkinEthic ist in Vorbereitung. Im letzten Teil der Dissertation wurde ein künstliches Hautmodell auf seine Eignung für die Untersuchung des phototoxischen Potentials chemischer Stoffe durchgeführt, um die Konzentration einer Substanz bestimmen zu können, bei deren topischer Applikation kein akuter phototoxischer Effekt auftritt. Speziell für diese Fragestellung war der Vergleich zu Daten, die beim Menschen gewonnen wurden, von Bedeutung, da keine anerkannte In-vivo Methode existiert. Zur Erlangung behördlicher Akzeptanz muss für die Anwendung der Hautmodelle als In-vitro Phototoxizitätstests eine Validierungsstudie erfolgen. Mit der vorliegenden Arbeit konnte die exzellente Eignung rekonstruierter menschlicher Hautmodelle für ihre Anwendung in den wichtigen Bereichen der topischen Toxizitätsuntersuchung, d.h. Hautätzung, Hautreizung und Phototoxizität, aufgezeigt werden. Dennoch ist eine erfolgreiche Validierung der Modelle eine grundsätzliche Voraussetzung für ihre Aufnahme in die behördlichen Richtlinien zur Sicherheitstoxikologie. |
| Documents |
FUDISS_derivate_000000002248
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| FU Department | Department of Biology, Chemistry and Pharmacy |
| Year of publication | 2006 |
| Document type | Doctoral thesis |
| Media type/Format | Text |
| Language | English |
| Terms of use/Rights | Nutzungsbedingungen |
| Date of defense | 2006-07-17 |
| Created at | 2006-07-24 : 12:00:00 |
| Last changed | 2010-02-19 : 11:30:42 |
| Old Darwin URL | http://www.diss.fu-berlin.de/2006/381/ |
| Static URL | http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000002248 |
| NBN | urn:nbn:de:kobv:188-fudissthesis000000002248-5 |
| Statistics | |








