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Objekt-Metadaten

Albanerpetontidae (Lissamphibia) aus dem Mesozoikum der Iberischen Halbinsel und dem Neogen von Süddeutschland
Wiechmann, Marc Filip

HaupttitelAlbanerpetontidae (Lissamphibia) aus dem Mesozoikum der Iberischen Halbinsel und dem Neogen von Süddeutschland
TitelvarianteAlbanerpetontidae (Lissamphibia) from the Mesozoic of the Iberian Peninsula and the Neogene of Southern Germany
AutorWiechmann, Marc Filip
Geburtsort: Berlin, Deutschland
GutachterProf. Dr. Thomas Martin
weitere GutachterProf. Dr. Hans-Peter Schulze
DDC550 Geowissenschaften
ZusammenfassungDie ober-jurassischen Fundstellen Grube Guimarota (Kimmeridgium) und Porto Dinheiro (Ober-Kimmeridgium/Unter-Tithonium) in Zentralportugal enthalten das albanerpetontide Amphib Celtedens guimarotae sp. nov. Die ostspanische Lokalität Uña (Ober-Barrêmium) liefert das Taxon Albanerpeton krebsi sp. nov. und den ersten Fund von Celtedens megacephalus außerhalb der Typus-Lokalität Pietraroia (Albium) in Süditalien. Knochenfunde aus dem Randecker Maar (Unter-/Mittel-Miozän) und Petersbuch 2 (Unter-Miozän) bilden den ersten gesicherten Nachweis von Albanerpeton inexpectatum aus dem Neogen von Süddeutschland. Morphometrische Messungen zeigen unterschiedliche Wachstumstrends bei den einzelnen Kieferelementen von Celtedens guimarotae sp. nov. aus Guimarota und von Albanerpeton inexpectatum aus Petersbuch 2, die diagnostisch für die jeweilige Gattung bzw. Art sein könnten. Die verschiedenen r-Werte der für die beiden Taxa ermittelten Wachstumstrendlinien könnten ebenfalls gattungs- bzw. artspezifisch sein. Eine kladistische Analyse der intra-familiären Beziehungen der Albanerpetontiden belegt die Monophylie von Celtedens und Albanerpeton. Diese beiden Gattungen bilden die Unter-Familie Albanerpetontinae nov., die Schwestergruppe des �ursprünglichen� Kirtlington-Taxons. Vergleiche der Schädelmorphologie der Albanerpetontiden mit der rezenter Salamander be-stätigen die von mehreren Autoren vermutete subterrane Lebensweise der Albanerpetontiden. Die Rekonstruktion der Paläobiogeographie der Albanerpetontiden führt zu verschiedenen denkbaren Migrationsmodellen: 1.) Die Familie ist in Europa entstanden und hat sich von dort auf einer der möglichen Routen nach Afrika, Asien und Nordamerika verbreitet. 2.) Der Ursprung der Albanerpetontiden liegt in Afrika. Demzufolge sind andere Migrationswege in Betracht zu ziehen.
Dokumente
FUDISS_derivate_000000001345
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Fachbereich/EinrichtungFB Geowissenschaften
Erscheinungsjahr2004
Dokumententyp/-SammlungenDissertation
Medientyp/FormatText
SpracheDeutsch
RechteNutzungsbedingungen
Tag der Disputation12.12.2003
Erstellt am26.08.2004 - 00:00:00
Letzte Änderung19.02.2010 - 14:12:56
 
Alte Darwin URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/2004/224/
Statische URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000001345
URNurn:nbn:de:kobv:188-2004002241
Zugriffsstatistik
 

 
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Stand: 28.02.2010

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