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Jugend und Fernsehinformation
Hajok, Daniel

HaupttitelJugend und Fernsehinformation
TitelzusatzEine explorativ-deskriptive Studie
TitelvarianteYouth and television information
Zusatz zur Titelvariantean explorative-descriptive study
AutorHajok, Daniel
Geburtsort: Rudolstadt, BRD
GutachterProf. Dr. Dieter Lenzen
weitere GutachterPD Dr. Yvonne Ehrenspeck
Freie Schlagwörteryouth, television, information
DDC370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
ZusammenfassungBei den Orientierungs- und Suchprozessen im Jugendalter kommt dem Fernsehen, dem Leitmedium der Jugendlichen, eine besondere Bedeutung zu: Es ist zu Zeiten, in denen das Wissen der Menschen von der Welt und der Gesellschaft medial vermitteltes Wissen ist, die wichtigste mediale Informationsquelle und Orientierungshilfe Heranwachsender. An diesem Punkt setzt die vorliegende Arbeit an. Sie rückt den Gegenstand "Jugend und Fernsehinformation" in den Mittelpunkt des Interesses. Ausgehend von einer Betrachtung der Phänomene "Jugend- und Fernsehinformation" auf der Grundlage sozial-, erziehungs- und medienwissenschaftlicher Forschung wird im Hauptteil der Arbeit ein empirischer Zugang zum Gegenstand vorgenommen. Datenbasis ist eine mündliche Face-to-face-Befragung von 210 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren, die im Rahmen eines größeren Forschungsprojektes zum Spannungsfeld "Jugend - Politik - Fernsehen" in Hamburg, Leipzig und Umgebung sowie Kempten und Umgebung durchgeführt wurde. Hauptanliegen der Studie ist es, den Gegenstand "Jugend und Fernsehinformation" in seinen zentralen Dimensionen weitergehender als bisher geschehen zu beschreiben und zu erkunden. "Jugend" steht dabei für einen entwicklungs- und sozialisationsbedingt spezifischen Rezipientenkreis mit einem besonderen Zugang zu den Medien, der sich quantitativ und qualitativ von Kindern und Erwachsenen unterscheidet. "Fernsehinformation" steht für den Prozess der Nutzung von Aussagen, Mitteilungen und Nachrichten mit informativer Qualität, der vielfältig motiviert und in die Lebenskontexte der Menschen und in konkrete Situationen eingebettet ist. Theoretischer Bezugsrahmen hierfür ist die handlungstheoretische Perspektive mit der Grundannahme, dass Mediennutzung von individuellen, sozialen und medialen Faktoren bedingtes soziales Handeln ist. Entgegen der bisherigen Praxis deskriptiver Forschung in diesem Bereich wird in der explorativ-deskriptiven Studie die Perspektive der Jugendlichen eingenommen und der Frage nachgegangen, was 12- bis 17jährige selbst als informative Angebote des Fernsehens auffassen und nutzen, welche Motive hinter der Rezeption stehen, wie sie entsprechende Fernsehangebote bewerten, woran sie ihre Kritik festmachen und welche inhaltlichen Informationserwartungen sie haben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf interindividuellen Unterschieden, die hinsichtlich soziodemographischer Merkmale (Alter, Schulbildung, Geschlecht, intellektuelles Anregungsmilieu im Elternhaus, ältere Geschwister, Wohnort in den neuen/alten Bundesländern und in der Großstadt/im ländlichen Gebiet) und bedeutsamer Kontextvariablen (subjektive Interessenlage, politische Engagementbereitschaft, Fernsehnutzungsdauer, Anbieterpräferenzen) deutlich werden.
Dokumente
FUDISS_derivate_000000001256
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Fachbereich/EinrichtungFB Erziehungswissenschaft und Psychologie
Erscheinungsjahr2004
Dokumententyp/-SammlungenDissertation
Medientyp/FormatText
SpracheDeutsch
RechteNutzungsbedingungen
Tag der Disputation16.04.2004
Erstellt am25.05.2004 - 00:00:00
Letzte Änderung19.02.2010 - 13:28:08
 
Alte Darwin URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/2004/126/
Statische URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000001256
URNurn:nbn:de:kobv:188-2004001265
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