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Globalisierung und Finanzkrisen
De Luna Martinez, Jose

HaupttitelGlobalisierung und Finanzkrisen
TitelzusatzLehren aus Mexiko und Südkorea
TitelvarianteGlobalization and Financial Crises
Zusatz zur TitelvarianteLessons from Mexico and South Korea
AutorDe Luna Martinez, Jose
Geburtsort: Mexiko City, Mexiko
GutachterProf. Dr. Elmar Altvater
weitere GutachterProf. Dr. Hansjörg Herr
Freie SchlagwörterGlobalization, Financial Crises, Mexico, South Korea, Bank Crises
DDC330 Wirtschaft
ZusammenfassungIn der vorliegenden Arbeit sollen die Ursachen der Finanzkrisen in Mexiko (1994) und Südkorea (1997) analysiert werden. Die Haupthypothese dieser Arbeit besagt, dass sowohl die mexikanische als auch die koreanische Regierung die neuen Regeln im internationalen Finanzsystem nicht kannten. Vor allem wussten sie nicht, dass sie mit der Öffnung ihrer Finanzmärkte ihre Autonomie und Fähigkeit verloren hatten, eine Wirtschaftspolitik durchzuführen, die sich von den Grundgesetzen der marktwirtschaftlichen Ökonomie entfernte und den Interessen der Investoren langfristig zuwiderläuft. Eine zweite Hypothese ist, dass Mexiko und Korea trotz ihrer beeindruckenden wirtschaftlichen Erfolge nicht vollständig vorbereitet waren, den möglichen Schocks zu widerstehen, die von den internationalen Märkten ausgehen können. Es soll gezeigt werden, dass viele der ökonomischen und institutionellen Bedingungen zur adäquaten Nutzung der Kapitalzuflüsse in beiden Ländern fehlten. Bankenaufsicht und Bankenregulierung waren mangelhaft, das Risikomanagement bei den heimischen Finanzinstituten, den Unternehmen und der Regierung war schwach. Die Informationen über die Finanzinstitute und Firmen waren nicht zuverlässig. Schließlich, es soll auch gezeigt werden, dass die Ursachen der Finanzkrisen in Mexiko und Korea auch auf Mängel im internationalen Finanzsystem zurückzuführen sind. Internationale Investoren schätzten Risiken nicht angemessen ein. Regulatoren und Analysten in New York und London und anderen wichtigen internationalen Finanzzentren überwachten die Entwicklungen und Probleme in Mexiko und Korea nicht ausreichend. Das führte dazu, dass die Finanzmärkte anfällig für "Herdenverhalten" wurden - plötzliches Umschwenken der Investorenmeinung und heftige Kapitalbewegungen, vor allem kurzfristige, in die Schwellenländer hinein und wieder heraus.
Dokumente
FUDISS_derivate_000000000769
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Fachbereich/EinrichtungFB Politik- und Sozialwissenschaften
Erscheinungsjahr2002
Dokumententyp/-SammlungenDissertation
Medientyp/FormatText
SpracheDeutsch
RechteNutzungsbedingungen
Tag der Disputation23.05.2002
Erstellt am12.11.2002 - 00:00:00
Letzte Änderung19.02.2010 - 14:17:13
 
Alte Darwin URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/2002/239/
Statische URLhttp://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000000769
URNurn:nbn:de:kobv:188-2002002392
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